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[life - das stadtmagazin]

Graffiti Reportage Drucken
Geschrieben von Kati   
Samstag, 1. März 2008
René Turrek zeigt Kunst der ganz besonderen Art!!! Aufträge von Ferrari bis Paris Hilton
Graffiti – René Turrek sprüht vor Lust an der Kunst
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Life das Stadtmagazin. Es ist Kunst der ganz besonderen Art! Portraits – so real – und doch ist es kein Foto! Ein Ferrari – formschön in 3 Dimensionen und doch nur Illusion. Feinste Linienführung, eine perfekte Schattierung sowie täuschend echte Effekte machen diese Kunstwerke zu Unikaten.
Dieser Künstler kennt sich aus, dabei macht er bei seinen Werken keinen einzigen Pinselstrich! Der 30 jährige René Turrek verwirklicht seine Kreativität, die Ideen und Vorstellungen, indem er zur Spraydose greift. Graffiti – das kennt jeder von uns, aber die meisten Leute machen damit eher negative Erfahrungen – ist man doch sehr hilflos wenn die Hauswand in der Nacht Besuch von einem „Sprayer“ bekommen hat. Auch René hatte damals mit jungen 16 Jahren illegal mit dem Sprayen angefangen und eine zum Glück positive Lehre daraus gezogen.
In seinem Studium hatte er keine Lust auf Kellnerjobs und bot erstmals seine Kunst ganz legal bei Privatpersonen oder auch in Lokalen an. „Das war am Anfang richtiges Klinkenputzen“ erzählt René. Die anfängliche Skepsis der Leute verflog beim zuschauen. Mit den Stunden entstand nach und nach ein individuelles Graffiti und bei Vollendung seiner Arbeit war die Begeisterung perfekt. Wer zusieht wie René mit höchster Konzentration Stück für Stück seine Spraydose über das Bild huschen lässt merkt, dass Graffiti mehr als nur eine Schmiererei ist, sondern auch Kunst sein kann. Es folgten immer mehr Auftäge, die außergewöhnliche Kunst wurde schnell unter den Leuten bekannt. René ist in seiner Arbeit wohl ein Meister seines Fachs und kann jetzt schon viele prominente Personen und Firmen zu seinen Kunden zählen. Er hat bereits für Ferrari, Paris Hilton, Bruce Darnell, Mario Barth und Coca-Cola Meisterwerke kreiert.
Dabei ist jedes Bild ein Unikat. Derjenige der eines ergattern kann, bekommt ein Echtheitszertifikat.
Aber nicht nur Bilder auf Leinwänden werden von dem talentierten Sprayer angefertigt. Schon viele große namhafte Firmen holten René Turrek zu sich, um zum Beispiel eine Fassade zu besprühen. Der Werbewert bei diesen „Riesenkunstwerken“ ist enorm hoch und fällt viel mehr ins Auge als die herkömmlich angewandte Leuchtreklame.
Doch auch Bünde konnte dem besten Sprayer der Welt – so wurde er von der Presse gekürt – beim Sprayen genau auf die flinken Hände schauen. Ein 3 Meter hoher Schulranzen wurde in einem Autohaus für den guten Zweck besprüht. Dieser Mega-Tornister wird später – zugusten der Ronald McDonald Stiftung - als Ballparadies für kleine Kinder dienen. Auch einen schwarzen 6er BMW hat René – ganz ohne Vorlage – erschaffen. Die Limousine steht nun ganz wie die echten im Autohaus zum betrachten bereit – nur die Tür bekommt man nicht auf, aber es sieht halt unglaublich fotorealistisch aus.
Also, wer sich nun auf dieser Doppelseite die Bilder von René genau anschaut sieht – das ist Graffitikunst auf höchstem Niveau. Wer noch mehr über René Turrek erfahren möchte, der sollte auf der Internetseite www.reneturrek.com nachschauen.

„Die Reportage“ von Katrin Langer mit Fotos von Tobias Keller
 
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